Die Geschichte des Alpencamps ...

Wie alles begann...

 

Der weit über die Grenzen Kärntens hinaus bekannte Gailtaler Kaufmann "Komm. Rat. Georg Essl II", Sohn des ebenso bekannten "Georg Essl I", kaufte und pachtete zusammen mit dem aus Bayreuth stammenden Diakon "Otto Römpp"  im Jahre 1965  mehrere zusammenhängende Grundstücke, die einen Teil des heutigenden Campingplatzes ausmachten. Noch im selben Jahr wurde mit Errichtung eines notdürftigen Sanitärgebäudes, von der Bezirksbehörde die Bewilligung für den Betrieb eines Campingplatzes erteilt.

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Jugendfreizeit...

Die zunehmende Mobilität der Menschen in der 60er Jahren war die Basis für einen neuen Reisetrend. Für diesen Trend schufen die beiden Herren "Georg Essl und Otto Römpp" ein touristisches Angebot.

Mitte der 60er wurde es sehr modern, das Eltern ihre Kinder in den Sommerferien in Ferienzeltlager geschickt haben. Diese Sommer- und Jugendfreizeitangebote, wurden damals von verschiedensten Jugend-Organisationen angeboten.

Aufgrund der Religiösität und der Kontakte von Georg Essl und der Zusammenarbeit mit dem Diakon Otto Römpp, wurden unter anderem auch spezielle Angebote für diverse kirchliche Jugendorganisationen durchgeführt. Auch die "Roten Falken" aus Berlin, waren jahrelang in den Sommermonaten zu Gast im Alpencamp.

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Plöckenpass...

 

Die Fahrt mit dem Auto über die Alpen in Richtung Italien war ab Mitte der 50er Jahre bereits Teil des Urlaubs-Reiseerlebnisses. Mit mehreren Zwischenstopps, unter anderem auch in Kötschach-Mauthen, näherten sich die Urlauber langsam ihrem Ziel. Die letzte Etappe, um sich dann an den Stränden der oberen Adria, von Lignano über Caorle, Jesolo, Venedig usw. vom anstrengenden Alltag im Wiederaufbau zu erholen und das "„dolce far niente" –das süße Nichtstun unter südlicher Sonne zu genießen, führte über den Plöckenpass. Viele dieser Durchreiseurlauber die vorallem aus Deutschland und den Niederlanden kamen, wurden später zu Stammgästen und verbrachten in weiterer Folge dann vielfach ihre Urlaube auch in Kötschach-Mauthen.

Die Reisefrequenz an starken Reisetagen war damals so enorm, das es vorkam das der Stau vor dem Grenzübergang am Plöckenpass, manchmal bis nach Mauthen reichte.

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Georg Essl II...

 

war Zeit seines Lebens ein sehr innovativer  Unternehmer, der das Angebot des Campingplatzes mit den Stellplätzen und der dazugehörigen Infrastruktur wie Toiletten und Duschen ständig erweiterte und durch zusätzliche Einrichtungen ergänzte.

Neben der Frühstückspension "Haus Sonnblick" und den 4 Campingbungalows wurde damals schon ein Kiosk und eine berühmt berüchtigte Kellerbar  das "Plöckenstüberl" zum Zentrum der Nachtschwärmer unter den Campinggästen und auch unter den Einheimischen.

 

Eine besondere Innovation stellten ab 1971 insgesamt 14 Hütten am Campingplatz dar, die Campingpublikum ohne eigener Campingausrüstung ins Alpencamp und somit nach Kötschach-Mauthen lockten.

 

Heute würde man dieses damals einzigartige touristische Produkt als "Glamping Resort" bezeichnen.

Christian Sölle...

 

ein Enkel von "Georg Essl II" übernahm 1985, nach Georg Essls Tod, das Alpencamp von seinem Großvater. Auch Christian Sölle führte eine Reihe von Modernisierungen durch.

Zu den wichtigsten Modernisierungen gehörte unter anderem auch der zeitgemäße Komplettumbau des Sanitärgebäudes im Jahre 1989.

Als dann Ende 1993 die Familie Leitner, die bereits unter Georg Essl und dann auch unter Chriatian Sölle den Platz geleitet hat, in den wohlverdienten Ruhestand ging, mußte eine neue Platzleitung organisiert werden.

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Ab 1994...

firmiert das Alpencamp unter dem Namen der Familie Josef Kolbitsch. Das "Sepp", wie er von allen genannt wird, das Alpencamp übernehmen konnte, kam nicht von ungefähr. Sepp war zum Einen in den Firmen der Familie Sölle bereits seit 1986 in leitenden Funktionen tätig. Zum Anderen verbindet Sepp mit Christian Sölle eine bis heute andauernde enge Freundschaft.

 

Am 01.01.1994 übernahm Sepp dann das eng mit der Familiengeschichte der Familien Essl/Sölle verbundene Alpencamp. Die Familie Sölle setzte in Sepp das Vertrauen, das das Alpencamp ganz im Sinne seines Gründers "Georg Essl II" weitergeführt werden soll. Dieses Vertrauen war dann auch die Basis das Sepp das Alpencamp auf eigene Rechnung in Form einer Pacht übernehmen konnte.

 

Im Jahre 1998 ging dann auch die Imobilie "Alpencamp" mit allen dazugehörigen Gebäuden und Grundstücken durch Kauf in den Besitz von Sepp und seiner Familie über.

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Dieser Kauf...

 

war dann auch die Basis für eine weitere nachhaltige Entwicklung und für eine Reihe von Investitionen im Alpencamp. Nachfolgend eine chronologische Aufstellung der Entwicklung des Alpencamps ab 1994.

 

  • 1994: Umbau und Modernisierung im Haus Sonnblick.

  • 1995: Umbau und Eröffnung des kleines Shops "Gutes und Schönes"

  • 1998: bereits im ersten Jahr mit Sepp als Besitzer, öffnete das Alpencamp erstmals auch im Winter seine Pforten. Das Alpencamp war vor dieser Zeit ein rein auf den Sommer ausgerichteter Saisonbetrieb. (01.05. bis zum 30.09.

  • 2001/2002: Abriss der alten Hütten und Neuerrichtung des ersten ÖKO-GLAMPING-RESORTS mit seinen 5 Allergikergerechten Chalets.

  • 2003: Kauf der alten "Hauserle Keesn" aus dem Jahre 1900. Danach Abbruch, Renovierung und Aufstellung als Carport am Campingplatz.

  • 2004: Zukauf des Grundstückes am westlichen Ende des Campingplatzes.

  • 2004/2005: Erstellung der Infrastruktur für die neuen Komfortstellplätze auf dem zugekauften Grundstück.

  • 2005: Zertifizierung mit dem EU-ECO-LABEL als erster Campingplatzz Österreichs. Damit einhergehend die Positionierung als Campingplatz in dem die Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle spielt.

  • 2006: Baubeginn für den ersten Bauabschnitt zur Erweiterung des Hauptgebäudes im Frühling.

  • 2006: Aufstockung und Rohbau für das neue Hauptgebäude ab Oktober 2006.

  • 2006: Errichtung Europas modernstes Bioheizsystems im Zeitfenster November 2006.

  • 2007/2008: Innenausbau des Wohlfühlstadls und Inbetriebnahme  der ersten Wellnessanlage auf einem Kärntner Campingplatz im Dezember 2008.

  • 2009/2010: Neuordnung und damit Reduktion der Anzahl an Stellplätzen, dafür wurden aber weitere größere Stellplätze geschaffen.

  • 2011: Bau unseres Maschinenlagers, bzw. steht uns ab nun ein behördlich genemigtes Flaschengaslager zur Verfügung und wir können unsere Gäste mit Tauschflaschen versorgen.

  • 2012: Errichtung unseres ersten E-Chargers für E-Cars und Ankauf unseres ersten E-Autos (Renault Zoe).

  • 2016: Beginn der Kooperation mit "Papin Sport". Ab diesem Jahr steht unseren Gästen und natürlich auch den externen Gästen die größte Fahradvermietung des Oberen Gailtales zur Verfügung.

  • 2016: Zusätzliche Zertifizierung mit dem Österreichischen Umweltzeichen.

  • 2017: Umbau und Erweiterung des Wellnessbereiches um einen eigenen Therapie und Massagebereich.

  • 2018: Elektrische Leistungsoptimierung und Bau von 3 Tesla-Destinationcharger um für die beginnende Tranformation der Mobilität gerüstet zu sein.

  • 2020: Umbau und Erweiterung unserer GLAMPING-CHALETS mit edlen Badezimmern.

  • 2020: Installation einer 66 m² großen PV-Eigenversorgungsanlage.

  • 2021: Um für den starken Trend zur E-Mobilität ein weiteres Angebot zu schaffen, Anschaffung eines VW-ID3 als Mietwagen für unsere Gäste. Somit ein zusätzliches Angebot besonders auch für unsere Gäste die mit dem Reisemobil unterwegs sind.

  • 2021: Baubeginn unseres neuen Naturspielplatzes "über Stock und Stein" im Herbst 2021.

  • 2022: Fertigstellung des Spielplatzes im Frühling nach der Schneeschmelze. 

    … Die oben genannten Investitionen und Optimierungen stellen natürlich nur einen Auszug der wichtigsten Aktivitäten für die Absicherung der Qualität und für die Weiterentwicklung des ALPENCAMPS dar.

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